Unterbrunn

Unterbrunn, das Dorf zwischen Abtenberg und Main, hat viel zu bieten: die renaturierte Mainschleife mit Aussichtsplattform, Beobachtungsturm und Maingezwitscherpfad am nördlichen Ortsrand ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Angeln an den Baggerseen, Wander- und Radwege mit schöner Aussicht und eine rührige Gastronomie sind weitere Pluspunkte. Positiv für die Weiterentwicklung Unterbrunns waren die Dorferneuerung und die Ausweisung eines schön gelegenen Baugebietes.

Eng an den bewaldeten Osthang des Abtenberges angelehnt, fügt sich das Dorf harmonisch in die Landschaft ein. Der Abtenberg ist nach den Vorstehern des Bamberger Klosters Michaelsberg benannt, die hier einst das Sagen hatten und Abgaben von den Unterbrunner Bauern erhoben.


Mit Hilfe der Stiftung eines wohlhabenden Landwirtes bauten die Unterbrunner in den Jahren 1873  bis1875 die Filialkirche „Mariä Himmelfahrt“. Neben der Kirchweih am 2. Sonntag im Oktober wird das Patronatsfest am 15. August gefeiert.

Bemerkenswert: Unterbrunn war das erste Dorf mit elektrischem Licht im Landkreis Lichtenfels. Bereits 1907 spendete ein von dem einheimischen Ingenieur Josef Wohlleben errichteter Generator allabendlich Strom für die Häuser.

Bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts war Unterbrunn ein reines Bauerndorf. Die ehemals selbständige Gemeinde schloss sich 1972 dem Markt Ebensfeld und dem dortigen Schulverband an.

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